Einheit
| Staffelpreise | |
|---|---|
| Ab 1 Kilo für €78,000 pro Kilo | |
| Ab 5 Kilo für €76,000 pro Kilo | |
| Ab 10 Kilo für €74,000 pro Kilo | |
Tagetes patula 'Tall', allgemein bekannt als Hohe Studentenblume, ist ein wirksames und natürliches Mittel zur Bekämpfung schädlicher Nematoden im Boden. Diese Sorte wird nicht primär wegen ihres Zierwerts, sondern aufgrund ihres kräftigen Wurzelsystems und ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit gegen Bodennematoden angebaut. Dank ihres intensiven Blattwachstums und ihrer tiefen Wurzelstruktur dringt diese Studentenblume tiefer in den Boden ein als Zwergsorten. Dadurch erreicht die Pflanze eine größere Reichweite, hat mehr Bodenkontakt und ist somit wirksamer gegen schädliche Bodennematoden wie Pratylenchus penetrans .
Während Zier-Ringelblumen vor allem wegen ihrer üppigen Blütenpracht geschätzt werden, wurde die hohe Tagetes patula aufgrund ihrer ausgedehnten Blattentwicklung und ihres stark verzweigten Wurzelwerks ausgewählt. Je größer und tiefer das Wurzelsystem ist, desto häufiger kommen die Wurzeln mit schädlichen Nematoden im Boden in Kontakt. Sobald eine Pflanze von Nematoden befallen wird, reagieren die Wurzelzellen und produzieren einen natürlichen Giftstoff – ein Nematizid, das die in die Wurzel eindringenden Nematoden abtötet.
Diese Reaktion gilt als effektive Methode der biologischen Schädlingsbekämpfung: Die Pflanze fungiert dabei als lebender Abwehrmechanismus. Pratylenchus penetrans ist eine der Arten, die durch diese Substanz wirksam bekämpft werden. Andere Nematoden, die nicht in die Wurzeln eindringen, wie Zystennematoden, Wurzelgallennematoden und Stängelnematoden, bleiben unbeeinflusst und werden nicht sofort abgetötet.
Obwohl Tagetes patula tall auch Blüten entwickelt – oft in warmen Gelb-, Orange- und sogar Braunrottönen – liegt der Fokus eindeutig auf der Wurzelqualität. Die Pflanze gedeiht am besten, wenn sie sich während der gesamten Vegetationsperiode entwickeln kann. Je länger die Pflanze Wurzeln bilden kann, desto effektiver unterdrückt sie einen Nematodenbefall.
Der Anbau erfolgt hauptsächlich als Nutzpflanze zur Bodenverbesserung und -sanierung:
nach oder vor nematodenempfindlichen Kulturen
in Fruchtfolge innerhalb (Gemüse-)Gärten
in Gewächshäusern, Anzuchtbeeten und Kartoffelstreifen
in der Fruchtfolge im professionellen Anbau
Für optimale Ergebnisse empfiehlt es sich, Tagetes patula mindestens eine volle Vegetationsperiode lang hoch stehen zu lassen.
Neben ihrer Wirksamkeit gegen Wurzelnematoden leistet diese Tagetes-Art einen weiteren wichtigen Beitrag: Sie verbessert die Bodenstruktur und fördert die Anreicherung organischer Substanz. Die ausgedehnten Wurzelsysteme sterben nach der Vegetationsperiode ab und werden dabei zu wertvollem organischem Material umgewandelt. Dies bietet mehrere Vorteile:
erhöhte Bodenfruchtbarkeit
bessere Wasser- und Luftdurchlässigkeit
Zunahme des mikrobiellen Bodenlebens
lockereres, luftigeres und gesünderes Substrat
Das Ergebnis ist ein Boden, der sich schneller erholt und produktiver wird, insbesondere für Kulturen wie Wurzel-, Knollen- und Obstgewächse.
Tagetes patula wächst kräftig in voller Sonne, verträgt aber auch Halbschatten. Die Pflanze bevorzugt gut durchlässigen Boden und ausreichend Feuchtigkeit. Am besten sät man sie direkt am endgültigen Standort aus oder pikiert junge Pflanzen frühzeitig, damit sich die Wurzeln ungehindert entwickeln können. Je mehr Platz die Pflanze hat, desto größer ist ihre bodenverbessernde Wirkung.
Düngung ist nicht unbedingt notwendig, aber ein gesunder Boden fördert das Blattwachstum und die Wurzelstärke – und damit auch die Wirksamkeit gegen Nematoden.
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